Tagung „Der Kampf um das Gedächtnis“

Anlässlich des Gedenkjahres fand an der KPH Wien/Krems Campus Krems Mitterau in Kooperation mit dem Institut für Österreichkunde der Universität Wien und der Donau Universität Krems eine dreitägige Veranstaltung statt, die das Thema „Erinnern“ und deren Vermittlung von verschiedenen Perspektiven beleuchtete.

Am Beginn stand eine Auftaktveranstaltung in Form eines Festvortrages und einer hochkarätigen Diskussionsrunde mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und dem öffentlichen Leben. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Univ.Prof. Dr. Ernst Bruckmüller, der im Vorfeld auch den Festvortrag hielt.

Am zweiten Tag, der unter dem Motto “Erinnerungspolitik, Erinnerungsräume und Erinnerungspraktiken“ stand, gab es am Vormittag spannende Vorträge zu den Themen „Denkmäler und Erinnerungsorte“ von Dr. Heidemarie Uhl, „Der Film und Erinnerungsräume“ von Dr. Frank Stern, „Museen und referierte MMag. Andreas Hudelist über das Thema „Erinnerungskulturen in Kärnten“. Verieft wurden diese Inhalte in den Workshops am Nachmittag mit den Themen „Erinnerungskulturen und Denkmäler in Krems“(MMag. Gregor Kremser), „Geschichtsunterricht mit SchülerInnen mit Migrationshintergrund“ (Mag. Friedrich Öhl) und „Erinnern und Gedenken im Film am Beispiel Holocaust“ (Mag. Katharina Kreutzer).

Der dritte Tagungstag beschäftigte sich mit den Themen „Digitale Erinnerungskulturen“ wie „Augemented Reality“ -referiert von Dr. Edith Blaschitz, der „Zeitgeschichtlichen Vermittlung in der postmigrantischen Gesellschaft mit Praxisbeispielen“ von Dr. Wolfgang Gasser und Mag. Axel Schacht sowie ein Referat von Dr. Irmgard Bibermann, welches die Arbeit mit Zeitzeugen beleuchtete und entsprechende Anregungen für online-Materialien zur Umsetzung im Unterricht bot.

Die Veranstaltung wurde mit einem Rundgang in Krems – auf den Spuren der Zeit zwischen 1938 und 1945 – geführt von Dr. Robert Streibel abgerundet.